DIY Marzipankartoffeln

Die klassische Weihnachtsleckerei einfach selber machen – so geht´s!

21.12.2019, von miaray

Marzipan – der Inbegriff von Weihnachten und winterlicher Vorfreude! Wusstest Du, das Marzipan aus nur drei Zutaten besteht und kinderleicht selbst hergestellt werden kann?

Das brauchst Du für Dein Marzipan:

  • 1l Wasser
  • 200g Mandelkerne
  • 130g Puderzucker
  • 1 Esslöffel Rosenwasser oder Rosensirup
  • Einen kleinen Topf
  • Ein Sieb
  • Eine Schüssel
  • Einen Standmixer

Und so geht´s:

  • Koche die Mandeln für ein bis zwei Minuten im Wasser.
  • Gieße das Wasser ab und lasse die Mandeln etwas abkühlen.
  • Befreie die Mandeln von ihrer Schale – keine Sorge, das geht nun kinderleicht.
  • Gib die Mandeln in den Standmixer und zerkleinere sie zu einer homogenen Masse. Rühre dafür immer mal wieder um.
  • Nun kommt die Masse in eine Schüssel.
  • Siebe den Puderzucker dazu und knete das Rosenwasser unter, bis alles zu einem schönen Marzipanball geworden ist. Da ich kein Rosenwasser hatte, nahm ich einfach meinen DIY Rosensirup. Es hat funktioniert 🙂
  • Je nach Geschmack kannst Du z.B. auch statt dem Rosenwasser lieber Orangenlikör, Karamellsirup, Amaretto oder Bittermandelöl verwenden. Lasse mir dazu gerne einen Kommentar hier, ich bin gespannt auf Deine Erfahrungswerte!
  • Fertig ist Dein Marzipan – ganz frisch und ohne unnötige Zusatzstoffe und Zuckermengen!!

Gar nicht so schwierig, oder? Nun stellt sich natürlich die Frage, was Du mit Deinem hervorragenden Marzipan anstellen möchtest. Falls Du es nicht sofort weiterverarbeitest, gib es in eine luftdichte Dose und stelle es in den Kühlschrank. So hält sich das Marzipan für eine Weile und trocknet nicht aus.

Ich habe mich dazu entschieden, aus meinem Marzipan eine meiner Lieblingsnaschereien zu machen: Marzipankartoffeln! Ja, ich gebe es zu… es hat auch damit zu tun, dass neben dem Marzipan nur eine weitere Zutat und nur zwei weitere Schritte notwendig sind 🙂 Aber das Ergebnis ist umso fantastischer, also lasse Dich von der Einfachheit nicht täuschen!

Für die Marzipankartoffeln brauchst du ca. 50g Backkakao und eine verschließbare Schüssel. Rolle aus der Marzipanmasse möglichst gleich große Kugeln. Gib den Kakao und die Kugeln in die Dose und mach den Deckel drauf. Dann schüttle die Dose eine Weile, so das sich alle Kugeln gleichmäßig mit Kakao überziehen.

Und schon hast Du eine fertige Süßigkeit aus der eigenen Küche!

Die Marzipankartoffeln eignen sich hervorragend als Last-minute-Weihnachtsgeschenk oder als Mitbringsel für liebe Gastgeber! Und natürlich als Nascherei für zwischendurch.

Übrigens: Achte beim Kauf der Mandeln darauf, dass sie aus Europa und nicht z.B. aus den USA kommen. Somit schaut ihre Ökobilanz direkt um ein Vielfaches besser aus. Denn in Übersee wird leider sehr viel Wasser verschwendet, um den weltweiten Bedarf an Mandeln möglichst preiswert zu decken. Und das in Gebieten, die ohnehin schon sehr unter Wassermangel leiden.

Noch mehr Geschenk-Inspirationen gefällig?

  • Wie wäre es mit einer ganz besonderen Köstlichkeit: vegane Mandelkugeln! Ohne Backen, in nur wenigen Schritten und mit nur drei Zutaten punkten die Mandelkugeln ganz sicher auch bei Deinen Liebsten. Und passen auf Deiner Festtafel unfassbar gut neben selbstgemachten Marzipankartoffeln 🙂
  • Du willst Badefreunden eine Freude bereiten? Dann sind meine DIY Lavendel Badepralinen sicherlich eine hervorragende Wahl!
  • Oder wie wäre es mit einem richtig besonderen Brot? Selbstgemacht und knusprig macht sich das DIY Haselnuss-Dinkelbrot ganz bestimmt sehr gut unter jedem Weihnachtsbaum 🙂
  • Dir fehlen noch die richtigen Geschenkanhänger? Dann wirst Du hier fündig.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Nachmachen und Verschenken!

DIY vegane Mandelkugeln

Süße Nascherei aus nur drei Zutaten

03.11.2019, von miaray

Möchtest Du auch bei der Wahl Deiner Süßigkeiten auf unnötigen Verpackungsmüll sowie tierische Bestandteile verzichten, bleibt Dir meist nur der Gang zum nächsten Unverpacktladen (falls es einen in Deiner Nähe gibt) oder in die eigene Küche!

In schicker Edelstahldose machen die süßen Kugeln richtig was her

Brot backe ich liebend gerne, Plätzchen und Kuchen eher weniger. Bei Torten, Pralinen und dem ganzen aufwändigen Kram bin ich bis jetzt sogar ganz raus 😀 Dafür bin ich einfach zu ungeduldig und talentfrei. Was mich immer wieder in eine Zwickmühle bringt, denn ich liebe Süßes einfach abgöttisch.

Ich mag es, wenn die Sachen herkömmliche und möglichst wenig Zutaten brauchen, ziemlich sicher gelingen und dann auch noch lecker sind. Da freut sich mein schokohungriges Herz wie Bolle!

Du suchst kleine und schokoladige Naschereien, die man gut vorbereiten, mitnehmen oder verschenken kann? Und die ohne zusätzlichen Zucker auskommen und aus nur drei Zutaten besteht?

Vegane Mandelkugeln!

DIY-Mandelkugeln

Das brauchst Du für die Mandelkugeln:

  • 160 g Datteln
  • 100 g Mandeln
  • 30 g Backkakao

Alles in den Standmixer und so lange zerkleinern, bis alles zu einer gleichmäßigen Masse geworden ist. Dann die Mandelkugeln formen und im Kühlschrank kalt stellen. Und auch wenn die Mandelkugeln aus diesen drei Zutaten schon genial schmecken: Natürlich kannst Du (zusätzlich) auch andere Nüsse verwenden oder nach dem Mixen z.B. vegane Schokoraspeln dazugeben. Einfach mal ausprobieren.

Viel Spaß beim Nachmachen und Verkosten 🙂

Du möchtest noch mehr vegane und praktische Rezepte?

  • Hier geht es zum Rezept für ein herrliches Haselnuss-Dinkelbrot!
  • Oder bist Du ein Müslifan? Dann ist das DIY Knuspermüsli genau das Richtige für Dich!
DIY Haselnuss-Dinkelbrot

DIY Haselnuss-Dinkelbrot

21.10.2019, von miaray

Unser liebstes Herbstfrühstück? Haselnuss-Dinkelbrot! Du musst ein wenig Zeit mitbringen, damit sich der Teig gut entwickeln kann. Aber das Warten lohnt sich! Versprochen 🙂

Die Zutaten für Dein Haselnuss-Dinkelbrot:

  • 500g Dinkelvollkornmehl
  • 70g Haselnüsse
  • 50g Sonnenblumen- und/oder Kürbiskerne
  • 2 TL Salz
  • 1 Paket Trockenhefe
  • 330ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 EL Zucker

Zucker und Hefe im Wasser auflösen und 10 Minuten stehen lassen. Nüsse und Kerne grob zerkleinern. Mehl mit Salz vermengen. Alles zu einem Teig verkneten und ca. 2,5h abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Nochmal gut durchkneten und in eine eingefettete Form geben. Wer es besonders „nussig“ mag, kann den Boden noch mit Nüssen und Kernen bestreuen. Dann nochmal für 3h Stunden abgedeckt gehen lassen. Jetzt nur noch den Backofen auf 220° Ober- und Unterhitze vorheizen, die Form hineinstellen und für ca. 45 Minuten backen.

DIY Haselnuss-Dinkelbrot3

Und fertig ist Dein Haselnuss-Dinkelbrot! Es passt hervorragend zu süßem Aufstrich wie Vanille-Zwetchgenmarmelade oder aber rustikal mit Ruccola und Radiesschen aus dem Garten.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Du möchtest Dir stattdessen Dein eigenes Knuspemüsli machen? Kein Problem, hier zeigen wir Dir, wie es geht!

Oder Du möchtest Dir Deinen eigenen Sirup machen? In unserem Artikel zum DiY Rosensirup kannst Du nachlesen, wie!

DIY veganes Knuspermüsli

DIY veganes Knuspermüsli

24.08.2019, von miaray

Knuspermüsli – damit lässt sich sogar ein trüber Montag hervorragend starten 🙂

In welchen Lebensmitteln erschreckenderweise tote Tiere stecken, kannst Du in diesem Artikel nachlesen.

Darüber hinaus verzichten wir aus den gleichen Gründen, aus denen wir kein Fleisch essen, auch auf andere tierische Produkte. Eine Übersicht der unterschiedlichen tierleidfreien Lebensweisen findest Du übrigens hier. Gerade beim Frühstück ist das manchmal ziemlich herausfordernd: Butter, Käse, Eier, Honig …

Milch ist beispielsweise auch nur das Ergebnis einer langen Leidenskette von Kühen und Kälbchen und darüber hinaus weder gesund noch umweltfreundlich herzustellen (ein ausführlicher Bericht zu diesem Thema folgt noch). Daher benutzen wir für unser Müsli auch lieber Hafer- oder Mandelmilch.

Doch selbst, wenn keine tierischen Bestandteile in den Lebensmitteln enthalten sind, gesund sind sie damit noch lange nicht. Auf der sicheren Seite bist Du nur, wenn Du selber tätig wirst und den Kochlöffel schwingst!

Neben dem Gesundheitsaspekt macht es auch einfach richtig Spaß, sein ganz individuelles Knuspermüsli selbst herzustellen. Wie so oft ist es auch in diesem Fall viel einfacher, als Du Dir vielleicht vorstellst. Und wenn Dich das noch nicht überzeugt hat: Habe ich schon erwähnt, dass es auch wesentlich günstiger ist, als die gekauften Knuspermüsli Varianten :-)?

Also los geht´s!

Für das Knuspermüsli brauchst Du:

  • 140g Haferflocken
  • 30g Mandelblättchen
  • 30g gehackte Nüsse (Erdnüsse, Mandeln oder was so da ist:-)
  • 30g Sonnenblumenkerne
  • 25g Kokosraspeln
  • 60g getrocknete Früchte z.B. Sultaninen
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Sirup
DIY veganes Knuspermüsli2
Die Zutaten für Dein DIY veganes Knuspermüsli

Und so gehst Du vor:

  1. Haferflocken, Mandeln und Nüsse ohne Fett in einer Pfanne rösten. Vorsicht, nicht anbrennen lassen!
  2. Wenn die Kokosraspeln dunkel werden, kommen die Früchte und das Salz dazu.
  3. Gut vermischen.
  4. Nimm die Pfanne vom Herd und rühre nun den Sirup unter.
  5. Jetzt lasse Dein Knuspermüsli auf einem Backblech abkühlen.
  6. Fertig!

Viel Spaß beim Nachkochen!

Noch mehr Rezepte gefällig?

Veganer Pizzaschmelz

Veganer Pizzaschmelz ohne Hefeflocken

24.08.2019, von miaray

Ja, es ist warm und der Hunger nicht allzugroß. Aber Pizza passt immer, geht ziemlich schnell und muss für nur ca. 10 Minuten in den Backofen. Achja und kalt schmeckt sie auch…

Das in vielen Lebensmitteln erschreckenderweise tote Tiere stecken, haben wir ja schon in diesem Artikel thematisiert. „Selber machen“ heißt daher die Devise!

Darüber hinaus verzichten wir aus den gleichen Gründen, aus denen wir kein Fleisch essen, auch auf andere tierische Produkte. Eine Übersicht der unterschiedlichen tierleidfreien Lebensweisen findest Du hier. Milch ist beispielsweise auch nur das Ergebnis einer langen Leidenskette von Kühen und Kälbchen und darüber hinaus weder gesund noch umweltfreundlich herzustellen (ein ausführlicher Bericht zu diesem Thema folgt noch).

Aber deshalb auf Käse verzichten?!

Ja, das klingt erst einmal erschreckend. Bis nach und nach klar wird Es gibt super Alternativen! Und neben der Tatsache, dass kein Tier dafür leiden musste, haben wir die Zutaten auch in der Regel im Haus.

Vegetarismus - Was heißt das?
Der Konsum von Milch geht immer nur auf Kosten der Kühe und Kälbchen

Darüber sind wir suuuper happy: Endlich haben wir ein einfaches Pizzaschmelz Rezept gefunden, das ohne Hefeflocken auskommt (die sind nämlich in vielen veganen Käsealternativen enthalten und so gar nicht unser Fall) und wirklich hervorragend schmeckt! Und wir können es nicht nur für Pizza, sondern auch für Aufläufe und Lasagne verwenden.

DIY Vollkornpizza mit Gemüse und veganem Pizzaschmelz

Für den veganen Pizzaschmelz brauchst Du:

  • 2 mittelgroße oder 3 kleine Kartoffeln
  • eine mittelgroße Möhre
  • eine kleine Zwiebel
  • 250ml Wasser
  • 60g Cashewkerne
  • 70 ml geschmacksneutrales Öl z.B. Rapsöl
  • 1 TL (Kräuter-)Senf
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Kartoffeln, Möhre und Zwiebel kleinschneiden, im Wasser kochen und zusammen mit der Flüssigkeit pürieren. Dann den Rest dazugeben und alles nochmal pürieren. Abschmecken und ggf. nachwürzen. Fertig ist der vegane Pizzaschmelz!

Viel Spaß beim Nachkochen!

Aufläufe funktionieren ebenfalls hervorragend 🙂

Noch mehr Rezepte gefällig?

DIY Rosensirup

DIY Rosensirup in sieben Schritten

20.07.2019, von miaray

Fülle Dir den Sommer in Flaschen ab 🙂

Rosensirup selbst zu machen ist angeblich kein Hexenwerk. Höchste Zeit also, es auszuprobieren! Wir nehmen natürlich Rosenblüten aus dem eigenen Garten und lassen den Insekten noch genügend übrig.

Du brauchst für den Sirup:

  • Einen Messbecher voll Rosenblüten – je duftender und farbintensiver, desto besser für das Ergebnis
  • 1,5 kg Zucker
  • 20g Zitronensäure
  • Eine Bio-Zitrone
  • Tuch und Sieb zum Abseien
  • Sterile Flaschen zum Befüllen

Und so geht´s:

  1. Blüten waschen und ggf. in einer Salatschleuder trocknen.
  2. Zucker und Wasser unter rühren aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hast.
  3. Zitronensäure einrühren.
  4. Rosenblüten einrühren.
  5. Zitronenscheiben dazugeben.
  6. Topf abdecken und 2-3 Tage ziehen lassen.
  7. Abseien und in die Flaschen abfüllen.
  8. Für eine längere Haltbarkeit vor dem Abfüllen nochmal aufkochen.

Geschafft! Dein DIY Rosensirup ist fertig zum Verschenken oder selbst verzehren 🙂 Er macht sich zum Beispiel hervorragend in Limonade, Desserts oder Sekt. Natürlich kannst Du ihn auch super mit frischen Zitronen oder Minze kominieren.

Rezept ausprobiert? Hinterlasse uns doch Deinen Kommentar! Wir freuen uns über Deine Erfahrung 🙂

In Deinem Garten gibt es zwar keine Rosen, dafür aber Lavendel? Dann mache daraus doch duftende DIY Lavendel Badepralinen!

Noch mehr Rezepte gefällig?

verSAUbeutelt Flaggenlogo

Onlineshop verSAUbeutelt Eröffnung

von miaray, 16.06.2019

Lang, lang ist es her… tatsächlich habe ich eine kleine Schreibpause eingelegt. Und die ist doch etwas länger ausgefallen, als geplant. Aber die Zeit habe ich gut genutzt! Unser neustes Gutmensch-Projekt: Der verSAUbeutelt Onlineshop!

Wir waren seeeeeehr fleißig und haben (fast) jeden Tag an unserem kleinen Onlineshop gebastelt!

Puh, da gibt es nämlich einiges zu beachten und zu tun! Bisher war ich nur Nutzerin zahlreicher Shops und habe mir nie Gedanken darüber gemacht, wie viel Arbeit hinter all den Bestellschritten, Bildern, Beschreibungen und Menüs steckt. Jetzt weiß ich es: Eine Menge!!

Vor allem, wenn man kein Profi ist und dennoch alles selbst machen möchte. Manchmal war es einfach zum verzweifeln. Die Technik macht es einem nicht immer leicht 😉 Und dann kommt da noch die altbekannte Dummheit des Anwenders hinzu und schon hat man die nächste kleine Krise 😀 Falls ihr so etwas auch in baldiger Zukunft vorhabt: Durchhalten, irgendwann klappt es! Und Dank Internet sind alle notwendigen Infos irgendwo da draußen.

verSAUbeutelt Onlineshop??

Der Name ist der Hammer, oder :-)? Und ich liebe unser Logo! Was genau es damit auf sich hat, erfährst Du direkt in unserem Shop!

Onlineshop, wir kommen!

Wir hielten tapfer durch und am 05.06.2019 war es dann soweit: Endlich haben wir unseren Onlineshop eröffnet *juhuuuuu*!! Ja, ein wenig stolz kann man da schon auf sich sein, finden wir zumindest :-). Natürlich werkeln wir fleißig weiter, besser geht´s schließlich immer und unser Onlineshop soll ja noch weiter wachsen und groß und stark werden 🙂

verSAUbeutelt Onlineshop Logo

Was gibt es denn im Onlineshop?

  • 100% Biobaumwolle
  • EarthPositive (Reduzierung der CO2-Emissionen bei der Herstellung um 90%)
  • Umweltzertifizierter Druck (Global Organic TextileStandard (GOTS)
  • Zertifikat der Fair Wear Foundation (die sich für faire und verbesserte Arbeitsbedingungen einsetzt)
  • Ökologische Umverpackung inklusive blauem Engel, ohne Plastik und unnötiger Werbung
  • also Wellness für Dein Gewissen! Und als Bonus obendrauf hast Du die Wahl zwischen unterschiedlichen handgemachten Motiven, für die gute Sache und mit wichtiger Botschaft an die Welt. Such Dir einfach das verSAUbeutelt-Familienmitglied aus, dem Du ein neues Zuhause schenken möchtest. Die kleinen Koffer sind schon gepackt 🙂
Onlineshop verSAUbeutelt: Bio-Baumwollbeutel "Hanni"

Besuche uns doch in unserem Onlineshop! Wir freuen uns auf Dich.

Und wenn Du schnell bist, gibt es unseren Erstkunden Rabatt von 10% für Dich! Gibt einfach im letzten Bestellschritt „verSAUbeutelt-groupie“ ein!

Dein verSAUbeutelt-Team 🙂

Nichts für Vegetarier

Nicht vegetarisch – hier stecken tote Tiere drin!

von miaray, 03.02.2019

Du möchtest Deinen Lebensstil umstellen und in Zukunft auf Fleisch und Produkte toter Tiere verzichten? Super! Gründe hierfür gibt es ja einige, meinen Artikel dazu findest Du hier. Oder Du kennst jemanden, der sich vegetarisch oder vegan ernährt und möchtest Rücksicht darauf neben? Auch gut!

Neben dem offensichtlichem Verzicht auf Fleisch sind leider auch andere Produkte nicht vegetariergeeignet. Häufig liegt es daran, dass tierische Bestandteile extrem billig sind. Eine Kennzeichnungspflicht für vegane Produkte gibt es ja leider noch nicht. Daher müssen wir uns selbst informieren.

Hier ein paar Beispiele:

Fruchtgummis

Gummibärchen und Co enthalten in der Regel Gelatine und sind daher nichts für Menschen, die auf Bestandteilen aus totem Tier verzichten möchten. Gelatine besteht nämlich aus tierischem Bindegewebe, dass beim Auskochen von Schlachtabfällen entsteht. Der größte Anteil davon stammt von Schweinehäuten. Nicht besonders appetitlich, oder? Und natürlich nicht vegetarisch. Leider findet sich Gelatine auch in anderen Lebensmitteln wie Frischkäse, Wackelpudding oder Mashmallows. Ein Blick auf die Zutatenliste hilft meist weiter.

Klarer Apfelsaft

Klare Apfelsäfte sind ein Naturprodukt, oder? Zig Varianten von unzähligen Anbietern stehen Dir zur Auswahl. Und wer die grünen und roten Äpfel auf den Verpackungen erblickt, wird wohl kaum auf den Gedanken kommen, dass bei der Herstellung Schweine- oder Rindergelatine verwendet wurde. Aber genaus so ist es leider …

Sie wird dazu verwendet, die Trübstoffe herauszufiltern. Im fertigen Produkt ist sie nicht mehr nachweisbar. Und deshalb suchst Du auch vergeblich danach auf der Inhaltsliste. Im Zweifelsfall hilft nur ein schneller Blick ins Internet oder direkt der Griff zu trüben Varianten.

Parmesan und Käse

Parmesan und Co bestehen aus Milch und sind daher natürlich nicht vegan. Logisch! Was viele jedoch nicht wissen: Oft ist Käse nicht mal vegetarisch! Parmesan darf sich beispielsweise nur so nennen, wenn zu seiner Herstellung Kalbslab verwendet wurde und ist somit nie vegetarisch.

Was das ist ? Kalbslab wird dem Labmagen junger Kälber entnommen, die sich noch in einem milchtrinkendem Alter befinden.

Viele Käsesorte werden mittlerweile aus mikrobiellem Lab bzw. Labaustauschstoffen hergestellt. Auch hier ist also der Blick auf die Zutatenliste ratsam!

Roter Lippenstift

Kosmetik ist ein Thema für sich. Plastik wohin das Auge sieht! Wer dann auch noch auf Tierleid verzichten möchte, der sollte sich gründlich über tierversuchsfreie und vegane Produkte informieren.

Im Lippenstift steckt beispielsweise häufig Karmin, auch echtes Karmin, Cochenille, E 120, C.I. Natural Red 4 oder Koschenill genannt. Ein roter Farbstoff, der sich auch in Marmelade oder Süßigkeiten finden lässt. Er wird aus trächtigen Schildläusen gewonnen, die mit Essig behandelt und dann ausgekocht werden. Und es steht im Verdacht, Allergien auszulösen. Es erklärt sich wohl von selbst, dass Vegetarier hier verzichten …

Kerzen

Gerade in der dunklen Jahreszeit unverzichtbar: Kerzen. Exemplare aus Bienenwachs sind natürlich nicht vegan. Aber einige Kerzen sind nicht mal vegetarisch. Stearinkerzen bestehen manchmal aus Abfallsprodukten von Schweinen oder Rindern der Fleischindustrie. Die Lösung: Prüfe auf dem Etikett, ob es sich um pflanzliches Stearin handelt!

Leder

Leder ist nicht schlimm, schließlich ist es doch nur ein Abfallprodukt der Fleischindustrie, richtig? Leider völlig falsch!

Viele wissen mittlerweile: Wer Tierleid und Umweltzerstörung vermeiden möchte, Kinderarbeit ablehnt und kein Gift auf der Haut mag, dem bleibt nur eines übrig: auf Leder zu verzichten!

Denn neben dem netten Modetrend ist Leder vor allem ein Geschäft. Und ein lukratives noch dazu! Und das geht natürlich nur, wenn besonders viel davon besonders billig produziert wird. Denn der europäische Markt braucht jedes Jahr Tonnen an Tierhaut. Nicht nur für Kleidung, Schuhe oder Taschen, auch für Autositze, Dekoartikel oder Schmuck. Die Liste lässt sich unendlich fortführen.

Und wo kommt unser Leder her? Meist aus Ländern, in denen die Löhne billig und die Auflagen lückenhaft sind und kein Produzent Umwelt- oder Sozialstandards befürchten muss. Das bedeutet sowohl für die zahlreichen Tiere als auch für die Arbeiter unendlich viel Leid. Und für die Umwelt eine Katastrophe. Denn neben dem imensen Wasserverbrauch wird während des Gerbprozesses Unmengen an Chemie wie Chromlauge eingesetzt.

Und deutsches Leder? Wer hier zugreift und auf „artgerechte“ Haltung hofft, der irrt. Es gelten dieselben furchtbaren Bedingungen wie bei Fleisch. Auch ein Bio Siegel ändert nichts daran.

Leder ist übrigens in zig verschiedenen Varianten auf dem Markt und unter diversen Bezeichnungen. „Nubuk“ und „Boxcalf“ stammen beispielsweise von Milchkälbchen. Hier solltest Du also wachsam sein.

Und wer braucht schon Tierhaut?! Es gibt tolle Alternativen! Kork, Hanf und Co gibt es mittlerweile bei vielen Herstellern, die komplett auf Tierprodukte verzichten. Im Internet wirst du schnell fündig, ohne auf modische Outfits oder sogar Lederoptik verzichten zu müssen.

Versprochen :-).

Pelzbommel und Co

Muss ich heutzutage wirklich noch etwas dazu sagen? Leider ja …

Für Pelz sterben Tiere. Viele Tiere und auf furchtbare Weise. Wer hat nicht schon von den grausamen Pelzfarmen in Osteuropa, Nordamerika oder China gehört? Dort werden Füchse, Nerze und Co, aber auch Katzen oder Hunde in winzigen Drahtgitterboxen gehalten, mit Auspuffgas, Genickbruch oder Elektroschock getötet (damit der Pelz unversehrt bleibt), gehäutet und auf großen Kadaverbergen gesammelt. Manchmal leben die Tiere dann noch, nachdem ihnen die Haut abgezogen wurde. Von der Umweltbelastung durch solche „Betriebe“ ganz zu schweigen.

Ich finde es unbegreiflich, dass Menschen nach wie vor zu Pelz greifen. Gerade in Herbst und Winter sehe ich unzählige Pelzkaputzen oder Pelzbommel an Strickmützen und frage mich: Wissen die Leute nicht, dass sie totes Tier tragen oder ist es ihnen einfach egal? Und dabei gibt es gute Alternativen, die völlig ohne Tierleid auskommen. Warum ist der Pelztrend nicht da geblieben, wo er herkommt: In Omas verstaubten Kleiderschrank!

Ganz klar ist für mich: Pelz tragen wunderschöne Tiere und ignorante Menschen! (puh, das musste mal raus …)

Lammfell

Lammfell stammt nicht von geschorenen, sondern von getöteten Lämmern! Für die (übrigens wirklich unschönen) Moonboots beispielsweise werden pro Schuh mindestens zwei Lämmer getötet. Aber auch für Teppiche, Decken oder Jacken sterben Schafbabys. Und zwar unmittelbar nach der Geburt. Neben dem damit verbundenen Tierleid nimmt der Kunde auch alle negativen Nebeneffekte des Leders in Kauf (siehe oben).

Weitere Infos gefällig?

foodwatch hat eine Übersicht erstellt, in welchen Lebensmitteln tierische Bestandteile versteckt sind, ohne das es von den jeweiligen Herstellern deklariert wird.

Auf peta fndest Du einen informativen Artikel über tierleidfreie Kosmetik inklusive dem peta-Logo für empfehlenswerte Produkte.

Die Albert-Schweizer-Stiftung klärt darüber auf, welche schockierenden Zustände in der Lederindustrie herrschen, liefert Gründe darauf zu verzichten und zeigt Alternativen auf.

Gelabelt.de ist eine umfangreiche Kampagne, die über die Hintergründe der Pelzindustrie sowie mangelnde Kennzeichnungspflicht aufklärt und Dir Tipps gibt, wie Du selbst aktiv gegen Pelz vorgehen kannst.

Mischkultur und Pflanzplan 2019

Mischkulturen und Dein Pflanzplan für 2019

19.01.2019, von miaray

Draußen hat nun doch tatsächlich der Winter Einzug gehalten – Frost und Eis, Kälte und Dunkelheit. Da erscheint die nächste Gartensaison und der Anbau von Gemüsesorten noch unendlich weit weg!

Umso schöner die gemütlichen Stunden auf der Couch mit warmer Decke dazu zu nutzen, sich schon einmal in den Frühling hineinzuträumen und sich zu überlegen, wie der eigene Garten oder Balkon aussehen soll und welches Gemüse dort wachsen wird. Denn eigenes Gemüse ist immer noch das schmackhafteste 🙂

Warum vorbereiten?

Da es erst meine zweite Saison mit eigenem Garten wird, bin ich sehr gespannt, wie es wohl klappt! Nach dem Lesen zahlreicher Bücher und Blogeinträge wurde mir schnell klar , dass eine gute Vorbereitung viel wert ist. Gerade wenn einem die Erfahrung fehlt und man den Garten inklusive der Bodenbeschaffenheit noch nicht so richtig kennt.

Daher macht es jetzt schon Sinn, einen Pflanzplan für dieses Jahr zu erstellen. So hast Du vorher ermittelt, was Du anbauen möchtest, an welchem Platz es am besten gedeihen wird, verpasst keine wichtigen Vorbereitungen für Beete und Saatgut oder Setzlinge und startest entspannt ins Frühjahr. Und steigerst somit sehr wahrscheinlich Deinen Ernteertrag. Und damit auch deine Motivation 🙂 Es sei denn, Du hast vor, lediglich eine handvoll verschiedener Sorten anzubauen und hast relevante Zeiten und Infos im Kopf.

Mischkultur – was ist das?

Pflanzen jeder Art, ob Gemüse, Staude oder Kräuter, haben ganz spezielle Ansprüche an ihre Umwelt und entwickeln sich auf ihre eigene Weise. Und da die Natur anpassungsfähig ist, haben sich aufgrund ihrer Unterschiede Gemeinschaften unter den Sorten entwickelt, die sich gut ergänzen und sogar unterstützen.

Dabei stellen sich bei der Wahl Deiner Gemüsesorten folgende Fragen:

  • Stark-, Mittel- oder Schwachzehrer? Dies bezieht sich auf den Umfang der benötigten Nährstoffe und des Wasserbedarfs. Gemüsesorten dieser Kategorien unterschieden sich darüber hinaus darin, welche Stoffe sie über das Wurzelsystem an ihre Umgebung abgeben. Auch unter der Erde sollte es harmonisch zugehen. Je nach Standort und Bodenbeschaffenheit solltest Du möglichst Pflanzen aus derselben Kategorien auswählen.
  • Gute Nachbarn, also Gemüsesorten die miteinander harmonieren, ergänzen sich auch aufgrund ihrer Größe und des Wurzelwerks. Kleinere Exemplare lassen Raum für größere, Pfahlwurzeln kommen Flachwurzler nicht in die Quere.
  • Hast Du Dich für eine funktionierende Mischkultur entschieden, dann achte darauf, empfohlene Pflanzabstände einzuhalten. Denn es fällt schwer, sich die schlussendliche Größe vorzustellen, wenn man den Samen einer Zucchini oder eine kleine Frühkartoffel in der Hand hält. Nur mit ausreichend Abstand vermeidest Du, dass sich die Sorten gegenseitig behindern, und auch, dass sich Krankheiten breitmachen. Gute Nachbarn unterstützen sich meist auch dabei, gesund zu bleiben, indem sie z.B. Stoffe aussenden, die Schädlinge fernhalten.
  • Gemüsesorten sollten möglichst nie zwei Jahre hintereinander am gleichen Platz angebaut werden. Standortwechsel helfen Dir, Krankheiten zu vermeiden. Und nicht zu vergessen: Deine Gemüsesorten entnehmen dem Boden Nährstoffe. Bedeutet? Hast Du ein neues (Hoch-)Beet angelegt, so ist der Boden voll von Nährstoffen. Dann sind Starkzehrer die richtige Wahl! Im nächsten Jahr wechselst Du zu Mittel- und im dritten zu Schwachzehrern. So folgst Du dem natürlichen Nährstoffverbrauch. Im vierten Jahr empfiehlt sich eine Gründüngung, beispielsweise mit Gelbsenf. Dann bereitest Du den Boden wieder für Starkzehrer vor. Du hast keinen Platz für vier Hochbeete? Geht mir auch so 🙂 Dann solltest Du mindestens eine Saison verstreichen lassen, bis Du dort die gleiche Gemüsesorte verwendest.
  • Beginne mit pflegeleichten Pflanzen! Gerade zu Beginn gibt es viel zu beachten, da reicht es völlig, wenn Du Dir zunächst Gemüsesorten aussuchst, die anspruchslos sind und an denen Du sicher Deine Freude haben wirst. Zum Beispiel? Wie wäre es mit Radieschen, Erbsen, Kopfsalat oder Tomaten? Es gibt viel Auswahl!
  • Auch wichtig: Wie viel Platz hast Du? Und was schmeckt Dir? Wie viel Zeit kannst Du für die Pflege Deiner Gemüsesorten aufbringen?

Puh, ganz schön viel zu beachten!

Ich habe Dir eine Übersicht erstellt (natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit), auf der Du auf einem Blick erkennen kannst:

  • welche Gemüsesorten gute Nachbarn wären
  • ob sie Schwach-, Mittel- oder Starkzehrer sind
  • welche Sorte pflegeleicht ist und sich daher gut für den Einstieg eignet (und darüber hinaus 🙂 )

Unter der Übersicht habe ich Dir noch Platz für Deine zehn Favoriten und Notizen gelassen. So solltest Du Dir einen guten Pflanzplan für 2019 erstellen können.

http://gutmensch-projekt.de/wp-content/uploads/2019/01/Mischkultur-Dein-Pflanzplan-2019-1.pdf

Viel Spaß beim Vorbereiten!

Du möchtest noch mehr für die Natur tun? Dann lies meinen Artikel zur Rettung der Insekten und zur Wildvogelfütterung im Winter!

Vegetarismus - Was heißt das?

Vegetarismus – was heißt das?

09.12.2018, von miaray

Rund 10 % der deutschen Bevölkerung ernährt sich mittlerweile  vegetarisch. Vegan leben davon immerhin schon 1,3 Million. Tendenz weiter steigend.

Aber was bedeutet das eigentlich?

Gründe auf Fleisch zu verzichten gibt es einige, meinen Artikel zu diesem Thema findest Du hier. Dabei ist Vegetarismus keine Diät oder bloße Ernährungsumstellung, sondern vielmehr eine Lebensweise.

Und von der gibt es unterschiedliche Ausprägungen. Gar nicht so einfach, da noch durchzublicken!

Meine Tabelle gibt Dir einen Überblick über die häufigsten Formen:

Vegetarismus – ein Überbegriff unter den viele verschiedene Lebens- und Ernährungsweise verstanden werden

Im Gegensatz dazu nennt man Allesesser übrigens Omnivoren :-). Neben einigen Menschen gehören beispielsweise auch Schweine, Bären und Ratten zu dieser Gruppe.

Ganz grob zusammengefasst: Vegetarier verzichten auf Produkte toter Tiere wie Fleisch, Leder und Gelatine. Veganer verzichten darüber hinaus auch auf alle weiteren tierische Produkte wie Wolle, Milch oder Eier.

Grundsätzlich ist natürlich jedem frei überlassen, worauf er verzichtet. Ich vermute jedoch, dass oft nach der Umstellung auf eine fleischlose Ernährung mit der Zeit auch auf andere tierische Produkte verzichtet wird. Sobald man sich einmal mit dem Thema beschäftigt, wird schnell klar: Alle tierischen Produkte haben Schattenseiten. Da helfen auch Biosiegel nichts, auch wenn sie allem Anschein nach gesünder für uns sind.

Doch ganz gleich, wie radikal der Verzicht ist, es gibt für jedes tierische Produkt gute Alternativen. Und damit meine ich nicht die sogenannte „Fleischalternativen“, die leider meist voll ungesunder Bestandteile sind. Sondern vielmehr Tofu, Mandelmus und Co inklusive zig Rezepten und Infos, mit deren Hilfe Dir die Umstellung gut gelingt.

Im Alltag ist es nicht immer leicht zu erkennen, ob sich tierische Bestandteile in den Lebensmitteln verstecken. Oder wusstest Du zum Beispiel, dass in vielen Käsesorten und im Parmesan Kalbslab drin sein kann? Eine durchgehende Kennzeichnungspflicht gibt es leider noch nicht. Da hilft nur ein geschulter Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe.

Und was ist mit mir?

Ich esse schon seit einigen Jahren weder Rind- noch Schweinfleisch. Seit über zwei Jahren verzichte ich auch auf Geflügel. Seit fast zwei Jahren auf Fisch. Diese Schritte fielen mir leicht und ich habe sie nie bereut. Schon schwerer für mich: Seit über einem Jahr reduziere ich meinen Konsum an Milchprodukten und Eiern. In vielen Fällen gelingt mir das sehr gut, in manchen weniger. Doch ich bin mir sicher, das Richtige zu tun, daher lohnt sich die Umstellung und das Dranbleiben. Anders als viele Menschen denken wird der Teller nicht leerer. Ganz im Gegenteil! Viele neue Lebensmittel, Gemüsesorten und Rezepte kenne ich nur, weil ich Alternativen ausprobiere. Was bringt die Festigkeit in den Kuchen? Was macht Schokoladencreme fluffig?

Milchprodukte gehören doch dazu!

Ist es nicht sehr erschreckend, dass die deutsche Küche nur selten ohne Sahne, Käse und Co auskommt? Schließlich ist Kuhmilch doch eigentlich dazu da, um Kälbchen groß und stark zu machen. Und zwar über 1.000 Kilo stark. Ganz objektiv betrachtet ist es Muttermilch einer anderen Spezies – verrückt dass das für die meisten als Lebensmittel gilt. Wie verrückt? Den Gedanken, Muttermilch eines Menschen zu trinken, finden wohl die meisten eher abstoßend. Kulturell erlaubt sind nur Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch. Auch Hunde- oder Schweinemilch hat wohl niemand in seinem Kühlschrank.

Klar ist in jedem Fall: Vegetarismus ist keine simple Modeerscheinung. Viele entdecken diesen Lebensstil für sich. Und merken dabei – es geht! Sie geben damit auch veganen Produkten oder Restaurants eine Daseinsberechtigung. Stück für Stück kann sich so der Markt ändern. Und die (immer noch immense) Zahl der leidenden Tiere reduzieren. Hier gilt wieder: Je mehr mitmachen, desto leichter ist es für den Einzelnen!

Mehr als ein Stück Fleisch – Danke, dass ich leben darf!

Lies hier weiter!

  • Eine Liste der TOP 10 vegetarischer Lebensmittel findest Du bei eatsmarter.
  • Du möchtest Deine Ernährung umstellen? Der Beitrag von smarticular hilft Dir dabei!