Zero-Waste-Plan

Zero Waste Plan – So gelingt die Umstellung!

04.10.2018, von miaray

Das wir im Sinne von Zero Waste auf Plastik und Verschwendung verzichten sollten, ist bei den meisten bereits angekommen. Aber wie finden wir geeignete Alternativen für Plastik und Co?

Sobald der Wunsch da ist, seine Lebensweise der Umwelt und unserer Zukunft zuliebe umzustellen, stellt sich direkt die Frage: Wo nur anfangen?

Die Zero Waste Lebensweise gibt Dir wertvolle Hinweise, die sich glücklicherweise in jedem Lebensbereich umsetzen lassen. Einige Beispiele, wie Dir das im z.B. Büroalltag gelingt, haben ich hier mal für Dich  zusammengetragen.

Halte Dir immer vor Augen: Egal, was du veränderst und ist die Änderung noch so klein, es ist der richtige Schritt! Und um auch für längere Zeit am Ball zu bleiben hilft es ungemein, wenn Du Dir kleine Fehltritte verzeihst, solltest Du mal schwach werden und in alte Gewohnheit zurückfallen. Denn je weiter du schon gekommen bist, umso schmerzhafter sind die Veränderungen, die dann noch übrig bleiben. Meine persönliche Erfahrung: Jeder von uns hat ganz besonders lieb gewonnene Gewohnheiten, die sich nicht ohne Trennungsschmerz oder besonders kreativer Alternativen verändern lassen 🙂  Eine meiner Schwachstellen? Auf jeden Fall Schokolade, die sich ohne Verpackung nur schwer auftreiben lässt.

Natürlich kann Dein Einstieg auch ganz ohne Plan und Liste klappen. Einige Alternativen und Anschaffungen, die sich aus meiner Sicht in jedem Fall lohnen, findest Du hier. Ich persönlich mag es einfach sehr, wenn ich etwas abhaken kann, denn das motiviert mich ungemein 🙂 Und als netten Nebeneffekt kommen Dir dabei auch direkt neue Ideen für weitere Verschwendungskiller, du wirst sehen.

Zero-Waste-Plan
Ein Zero-Waste-Plan gibt Dir Orientierung und motiviert zugleich

Der Zero-Waste Plan

Und so kannst Du Deine ersten Schritte in Richtung verschwendungsfreie Zukunft planen:

  1. Notiere Dir die aus Deiner Sicht größten Verschwendungen, die Teil in Deinem Alltag sind. Drei Sachen sollten ausreichen.
  2. Jetzt notiere Dir die aus Deiner Sicht am leichtesten zu verändernden Verschwendungen, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Auch hier sind drei Nennungen genug.
  3. Nun schau Dir Deine sechs Punkte an und wähle Dir aus jeder Kategorie genau eine Verschwendung heraus, die Dich am stärksten anspricht oder motivieren würde.
  4. Schreibe Dir nun diese zwei Punkte nebeneinander und sammle darunter Ideen, wie sich die jeweilige Verschwendungen abschaffen lassen könnten. Recherche im Internet ist natürlich erlaubt 🙂
  5. Markiere Dir die beiden Ideen, die Dir am vielversprechendsten erscheinen. Berücksichtige dabei , dass die besten Alternativen ohne Neuanschaffungen auskommen. Falls nicht, überlege Dir falls nötig direkt, was du mit den Sachen machst, die Du ersetzt (meinen Artikel zur Beseitigung der Spuren nach dem Ausmisten findest Du hier). Auch wenn es schöne Edelstahldosen oder Einmachgläser gibt und Du sofort alles verändern möchtest: Überlege Dir, was Du für eine gewisse Zeit noch weiter benutzen kannst, denn auch das Entsorgen von noch nutzbaren Plastikdosen ist eine Verschwendung, oder? Ich zum Beispiel habe einige meiner Plastikbehältnisse in den Garten verbannt und lagere darin sehr erfolgreich meine Saattütchen 🙂 ).
  6. Lege los!
  7. Nimm Dir die Liste nach einiger Zeit nochmal zur Hand und picke Dir die nächsten zwei Punkte heraus. Vergiss das Abhaken der zwei ersten und erfolgreich umgesetzten Punkte nicht 🙂

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Umsetzen und freue mich, wenn Du mir schreibst und mitteilst, mit welchen Punkten Du angefangen hast und welche Ideen Du hattest, um sie zu ersetzen :-)!

Zero-Waste-Plan, erste Schritte
Geschafft! Die ersten Schritte auf Deinem Weg Richtung Zero-Waste
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